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Loblied an den deutschen Wanderer
Woher du auch kommst, o Wanderer, Ich habe dieses Loblied an den deutschen Wanderer im August 1982, geschrieben. Eines Tages, nach einer deutschen Führung, am frühen Nachmittag, ich war ganz müde, vor allem wegen der Wärme, lag ich auf den Stufen des Poseidontempels. Ich hatte noch nie einen Tempel aus dieser Perspektive betrachtet. Der Tempel erschien mir noch majestätischer als bisher. Der Himmel war ganz blau und mit schönen weißen Wolken betupft, die mir als große Wattebäusche erschienen. So hatte ich die Inspiration. Ich dachte den Text sofort an Frau Dr. Elisabeth Petersen aus Staufen im Breisgau zu schicken, damit sie ihn auf deutsch übersetzte und ihm eine schönere musikalische Form gäbe. Damals hatte ich nur eine begrenzte Kenntnis der deutschen Sprache, aber ich spürte das Bedürfnis, sie schnell zu erlernen. Der ideale Platz um die Worte dieses Lobliedes zu hören, oder es zu lesen, ist vor dem sogenannten Poseidontempel, im Schatten eines Baumes. Sie enthalten eine Botschaft für den modernen Menschen der, von der Eile dominiert, sehr häufig die besten Jahre seiner Existenz zerstört um die Dinge zu suchen die ihn weit von den echten Werten des Lebens abbringen. Einen griechischen Tempel bewundern und seine tiefe moralische Lehre zu verstehen, bedeutet dem Geist Atem einzuhauchen um immer mehr nach oben zu fliegen. Das ist in der Tat möglich. Der Wille ist wichtig, d.h. man muß die Augen schließen und sich die Unendlichkeit vorstellen, sei es Raum oder sei es Zeit. Ach, wir werden entdecken, daß wir wie die Blätter auf einem Baum sind und daß das Leben ein einmaliges und nicht wiederkehrendes Ereignis ist. Man wird geboren und man stirbt, man kommt und man fährt nur einmal und dann ... die ewige Finsternis! |
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