...Besichtigung der Tempelanlage und des Nationalmuseums von Paestum...

Dr. Nunzio Daniele
Tempio di Nettuno AvatarAutorisierter Fremdenführer in Paestum:
Tempelanlage und Nationalmuseum

 

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84063 Paestum (SA)

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Guida Turistica Paestum

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Meine Damen und Herren, herzlich willkommen

Mein Name ist Nunzio Daniele und ich bin ein archäologischer Fremdenführer. Ich arbeite seit Februar 1973 im Nationalmuseum und in der Tempelanlage von Paestum, einer Stadt wo ich geboren wurde. Sie können hier meine Biographie lesen.

Einleitung

Es hat mir immer gefallen zu schreiben, schon seitdem ich das humanistische Gymnasium und die Universität besuchte, begeistert von den mich so sehr interessierenden Fächern, d.h. Latein, Griechisch, Philosophie, Italien­­ischer Literatur, Soziologie, Philosophie des Rechtes, Römischen Recht etc.

Schreiben bedeutet die eigenen Gedanken den anderen weiter­zugeben. Lesen bedeutet den Horizont der eigenen Kennt­nisse zu erweitern. Es ist ganz einfach ein Buch mit Bildern zu füllen, aber ein bißchen schwieriger ist es mit Text zu ver­voll­kommenen.

Die kulturelle Bereicherung hilft uns aus der Finsternis der Unwissenheit hinaus zu gehen und jung zu bleiben. Der Körper wird alt, der Geist bleibt immer jung und ewig. Jede Seite meiner Bücher bringt mich in die Vergangenheit und hilft mir, das Mosaik meines Lebens nachzubauen und den weiteren Weg mit Würde zu gehen, bis an sein Ende, wo die Sonne am Anfang des endlosen Tunnels dann nicht mehr strahlen wird.

Für einen Fremdenführer/in sind die Deutschen wirklich die besten Touristen. Sie geben uns den Anreiz nach oben, um hoch zu fliegen wie die Adler. Sie sind der Wind, der unserem Segelschiff nötig ist, um auf den Wasserstraßen der antiken Geschichte zu segeln. Den deutschen Gästen hat es immer gefallen daß ich heute noch dafür kämpfe, dem Lateinischen seine Rolle zurückgeben. Tatsächlich ist das Lateinische ein grundlegendes Element für die psychische Entwi­cklung der Jugendli­chen um sie gesund und stark zu machen.

Schon Ende Oktober 2006 hatte ich entschieden, kein Buch mehr zu veröffentlichen. Doch, als meine geliebten Enkelkinder Gianluca (Januar 2002) und Lisa (Oktober 2006) auf die Welt gekommen sind, habe ich mich entschieden, ihnen ein kulturelles Erbe als moralische Verpflichtung weiterzugeben. Dazu kam noch der Wunsch, die kulturellen Bedürfnisse der deutschen Gäste zu befriedigen. Und auch die schönen Worte, die Peter Peter über mich, in seinem Buch Der Golf von Neapel geschrieben hat, haben in mir wieder die Flamme der Inspiration entzündet.

Viele Seiten meiner Bücher sind von den deutschen Besuchern inspiriert, die mich als Fremdenführer kennengelernt haben, und deren Herz, wie bei allen Deutschen die nach Paestum kommen, vom Schönen beherrscht ist, nicht von denjenigen, die nach Italien zum teutonischen Grill fahren.

Die antike Geschichte ist wie ein wunderbares Mosaik und die Archäologie gibt uns einen hilfreichen Beitrag es wieder zu erbauen. Tatsächlich bringt uns jedes Denkmal und jeder Kunst­­schatz, von dem kleineren zum größten, zurück in die Vergangenheit, auf den Weg der Erkenntnis und hilft uns die Gefühle sowie die Illusionen und Hoffnungen seiner Hauptfiguren und Helden zu verstehen.

Wenn die deutschen Gäste die Gelegenheit haben das Nationalmuseum und die Überreste einer antiken Stadt wie Paestum zu bewundern, erweitern sich ihre Lungen in einem tiefen Atem, bis die Sterne sie berühren, so groß ist ihre Freude, weil sie sich von den Erklärungen des Fremden­führers so sehr angezogen fühlen. In einem Nationalmuseum und in einer Tempelanlage, wo die Gefühle der antiken Griechen so stark auftreten, ist jeder mündlich beschriebene Kunstschatz, sowie jedes Denkmal, wie eine musikalische Note und alle zusammen bilden die größte Symphonie der Welt, die den Geist derjenigen befriedigt, die durch die Wege der Geschichte spazieren möchten. Nur die deutschsprachigen Gäste, können diese Welt­symphonie genießen.

Eine ausführliche Besichtigung spielt eine wichtige Rolle im Erfolg des Ausfluges nach einem so schönen und begeisterungswürdigen Ort wie Paestum. Wenn dagegen der Fremdenführer/in keine gute Kenntnis des Ortes hat, folgen Bitterkeit und Mutlosigkeit dem freude-vollen Enthu­siasmus; darum verlassen die deutschen Gäste den Ort mit Trostlosigkeit und Kummer im Herzen, da sie die Schönheit des Ortes nicht gut verstanden haben.

Die Gäste verab­schieden sich wie diejenigen die daran gehindert wurden, den Wohlgeruch der Geschichte zu genießen und die Lippen dem Kelch des inneren Genusses näher zu bringen.

Die Seiten dieses Buches sind den deutschen Besuchern gewidmet mit denen ich durch den Garten der Geschichte gelaufen bin, über die Griechen, die Römer und Etrusker sprechend, verschiedene Zivilisa­tionen, die einen gemein­samen Nenner haben: die Gewißheit, daß der Finsternis des Todes, die Morgenröte eines neuen Lebens entspricht. Meine Bücher existieren nur auf Deutsch, d.h. die Sprache eines Volkes mit dem ich kulturell verwachsen bin und immer in guter Harmonie gearbeitet habe.

Ihre große Freundlichkeit und ihre Liebe für Natur und Kunst­geschichte haben mich ermutigt, dieses Buch zu veröffentlichen. Die Anwesenheit der Deutschen, der Österreicher und der Schweizer, sowie ihre Liebe für Archäologie, machen mich dynamischer, erinnern mich an Winkelmann, Goethe und Schliemann. Wenn es sie nicht gäbe, müßte man sie erfinden, weil ohne sie auch die allmächtigen Götter des Olymp traurig wären.